Dienstag, 30. März 2010

Zahnersatz bei Alg2-Bezug

Zu Zeiten des Bundessozialhilfegesetzes gab es ja noch die sogenannte Krankenhilfe. Wer nicht ausreichend versichert war, oder wer sich gewissen Behandlungen nicht leisten konnte, dem wurde eine Beihilfe gewährt, die den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen entsprach. Bestes Beispiel hierfür war der Zahnersatz.

Nach Umstellung der Leistungen nach dem SGB II (Alg2) und der Gesundheitsreform hat sich dieser Zustand leider zum negativen verändert. Primär ist der Grund hierfür jedoch noch nichmal im Sozialgesetzbuch II zu suchen, sondern vielmehr in den Einschränkungen der Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Jeder hat inzwischen einen Anspruch auf Versicherung durch die gesetzlichen Kassen. Diese jedoch haben ihre Leistungen derart eingeschränkt, dass ein echter Zahnersatz inzwischen kaum noch zu finanzieren ist. Nicht nur Leistungsempfänger nach dem SGB II geraten hier an ihre Grenzen, sondern auch Geringverdiener und Familien.

Leider trägt unser aktuelles Gesundheitssystem dazu bei, dass wir uns wohl oder übel zu einem Volk von Zahnlosen entwickeln. Traurig aber wahr...

Sonntag, 28. Februar 2010

Abschaffung der Praxisgebühr

Nicht nur für Empfänger von SGB II-Leistungen (Alg2) wird der Gang zum Arzt immer mehr zum Luxus. Eine Vielzahl von Menschen kann es sich heute kaum mehr leisten, einfachste Behandlungen über sich ergehen zu lassen. Als Problem dabei ist eindeutig die Praxisgebühr auszumachen.

Praxisgebühr Abschaffung

Aus diesem Grunde wird die Abschaffung der Praxisgebühr inzwischen von einer großen Mehrheit befürwortet. Und dies entspricht nicht nur dem Wunsch der Patienten, auch viele behandelnde Ärzte sind ihre Funktion als Inkassounternehmen der Krankenkassen inzwischen leid.

Doch laut Koalitonsvereinbarung von regierender CDU/CSU und FDP soll eben diese Praxisgebühr im Zuge der bevorstehenden Gesundheitsreform im Jahr 2011 abgeschafft werden. Dies soll soweit die gute Nachricht darstellen.

Doch angesichts steigender Gesundheitsausgaben und im Hinblick auf die Erhebung von Zusatzbeiträgen kann man sich wohl leider sicher sein, dass die Abschaffung der Praxisgebühr mit einer Umwälzung der Kosten auf andere Systeme aufgefangen wird. Es erscheint unvorstellbar, dass diese Gebühr einfach ersatzlos gestrichen wird.

Dienstag, 23. Februar 2010

Stromkosten senken und Geld sparen

Wer in laufendem Bezug von Leistungen nach dem SGB II (Alg2) steht, kennt die Situation. Die ohnehin knapp bemessenen Regelleistungen beinhalten auch die laufenden Stromkosten. Doch die Anpassung der Regelleistungen kommt schon lange nicht mehr mit der allgemeinen Preissteigerung mit.

Gerade die Entwicklung der Strompreise sorgt dafür, dass immer mehr Familien in Not kommen und nicht mehr wissen, wie sie von dem wenigen Geld noch die hohen Stromkosten begleichen sollen.

Strompreise vergleichen

Wer in der selben Situation steckt, dem sollte ein Vergleich der Stromversorger um so wichtiger sein. Hierdurch lassen sich unter Umständen einige Euro sparen, die anderweitig dringend benötigt werden.
Stromkosten lassen sich durch einen Anbieterwechsel massiv senken, so dass unter Umständen zumindest eine gewisse finanzielle Entlastung erzielt werden kann.

Montag, 1. Februar 2010

Leidiges Thema Kindergelderhöhung - Anrechnung auf Alg 2

Und wieder einmal das alte und leidige Thema: Erhöhung des Kindergeldes!

Wie sicherlich allseits bekannt ist, wurde das Kindergeld zum 01.01.2010 erhöht. Alle Kindergeldberechtigten erhalten somit ab dem Jahr 2010 mehr Kindergeld. Aber erhalten die Bezieher von Arbeitslosengeld 2 (Alg 2) dadurch ebenfalls mehr Geld und profitieren sie von dieser höheren Zahlung?

Nein, natürlich nicht, warum denn auch? Sicherlich wird wiederrum argumentiert, dass es ja die immer wiederkehrende Erhöhung der Regelleistung gibt, die den Kostenexplosionen Rechnung tragen soll.

Jedoch sollte hier mal darauf hingewiesen werden, dass insbesondere die Regelleistungen für Kinder (ungeachtet des noch ausstehenden Urteils des Bundesverfassungsgerichtes) mit Sicherheit in ihrer geringen Höhe durch nichts zu rechtfertigen ist.
Insofern kann diese argumentative Haltung schon getrost beiseite geschoben werden.

Es ist und bleibt wie immer, die Kindergelderhöhung sollte AUSNAHMSLOS allen Kindern zugute kommen, ungeachtet ob sich diese nun im Leistungsbezug befinden oder nicht.

Denn auch wenn es noch nicht alle wirklich verstanden haben, aber die Kinder sind die Zukunft dieses Landes. Und da sollte man keinerlei Unterschiede machen, aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie nun stammen oder nicht.