Freitag, 23. September 2011

Kredit ohne Schufa auch für Arbeitslose?

Das Leben kann es durchaus mitbringen, dass gewisse Zahlungen oder Anschaffungen nur mit einer finanziellen Unterstützung möglich sind. Hier kann dann in vielen Fällen die Hausbank weiterhelfen, entweder mit einem Ratenkredit oder einem Kontokorrentkredit (Dispo). Doch gerade wenn man wenig Geld zur monatlichen Verfügung hat, winkt die Hausbank schnell ab. Noch schlimmer wird es jedoch dann, wenn man einen negativen Schufaeintrag hat. Dann scheint jede Kreditwürdigkeit verspielt.

Doch gerade das Internet scheint hier Möglichkeiten ohne Ende zu bieten. Der Kredit ohne Schufa, für jeden zu haben, egal ob Erwerbstätig, Arbeitlos oder Rentner. Meist noch als Blitzkredit deklariert wird in vielen Menschen Hoffnung geweckt. Aber ist ein Kredit ohne Schufaauskunft seriös? Was ist von solchen Angeboten wirklich zu halten.

Um es gleich vorweg zu nehmen, derartige Angebote sind in den seltensten Fällen seriös. Nur wenige Anbieter vermitteln auch wirklich Kredite (die jedoch extrem teuer sind), meist wird den Menschen das Geld aus den Taschen gezogen, die ohnehin nichts haben. Was es bei dem Kredit ohne Schufa zu beachten gibt, um nicht betrogen zu werden, kann man direkt auf Geld-Luxx nachlesen.

Sonntag, 8. Mai 2011

Versicherungen – was passiert bei Arbeitslosigkeit

Der Verlust des Versicherungsschutzes im Fall der Arbeitslosigkeit ist eine Angst, die viele Betroffene beschäftigt. Teilweise jedoch grundlos. Denn im Fall der Arbeitslosigkeit werden zumindest die Beiträge für Kranken- und gesetzliche Rentenversicherung von der Agentur für Arbeit übernommen.

Zu beachten ist allerdings, dass beim Bezug von ALG für die Rentenansprüche nur 80 Prozent der bisherigen Beiträge zugrunde gelegt werden. Bei Hartz IV sinken die vom Amt überwiesen Beiträge noch einmal deutlich. Privatversicherte müssen zudem darauf achten, dass der Zuschuss sich im Wesentlichen an der gesetzlichen Krankenversicherung bzw. an der Beitragshöhe des Basistarifs (privat versicherte Hartz-IV-Empfänger) orientiert.

Private Versicherungen und Arbeitslosigkeit

Eine privat abgeschlossene Renten- und Lebensversicherung verdient während der Arbeitslosigkeit besondere Beachtung. Der laufende Beitrag sollte hier den aktuellen Einkommensverhältnissen angepasst, notfalls auch ruhend gestellt werden. Hartz-IV-Empfänger müssen insbesondere im Bereich der Lebensversicherung wichtige Punkte beachten.

Letztere gilt als Vermögen und muss oberhalb des Freibetrags (200 Euro pro Lebensjahr) unter Umständen verkauft werden. Einschränkungen gelten allerdings, wenn die Lebensversicherung erst mit dem Rentenalter ausgezahlt wird. Über einen Verwertbarkeitsausschluss lässt sich die Lebensversicherung so vor der Berechnung bei Hartz IV schützen.

Wer als Hartz-IV-Empfänger eine Riester- oder Rürup-Rente hält, muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen, da beide Vorsorgemaßnahmen in diesem Zusammenhang nicht berücksichtigt werden.

Dienstag, 30. März 2010

Zahnersatz bei Alg2-Bezug

Zu Zeiten des Bundessozialhilfegesetzes gab es ja noch die sogenannte Krankenhilfe. Wer nicht ausreichend versichert war, oder wer sich gewissen Behandlungen nicht leisten konnte, dem wurde eine Beihilfe gewährt, die den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen entsprach. Bestes Beispiel hierfür war der Zahnersatz.

Nach Umstellung der Leistungen nach dem SGB II (Alg2) und der Gesundheitsreform hat sich dieser Zustand leider zum negativen verändert. Primär ist der Grund hierfür jedoch noch nichmal im Sozialgesetzbuch II zu suchen, sondern vielmehr in den Einschränkungen der Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Jeder hat inzwischen einen Anspruch auf Versicherung durch die gesetzlichen Kassen. Diese jedoch haben ihre Leistungen derart eingeschränkt, dass ein echter Zahnersatz inzwischen kaum noch zu finanzieren ist. Nicht nur Leistungsempfänger nach dem SGB II geraten hier an ihre Grenzen, sondern auch Geringverdiener und Familien.

Leider trägt unser aktuelles Gesundheitssystem dazu bei, dass wir uns wohl oder übel zu einem Volk von Zahnlosen entwickeln. Traurig aber wahr...

Sonntag, 28. Februar 2010

Abschaffung der Praxisgebühr

Nicht nur für Empfänger von SGB II-Leistungen (Alg2) wird der Gang zum Arzt immer mehr zum Luxus. Eine Vielzahl von Menschen kann es sich heute kaum mehr leisten, einfachste Behandlungen über sich ergehen zu lassen. Als Problem dabei ist eindeutig die Praxisgebühr auszumachen.

Praxisgebühr Abschaffung

Aus diesem Grunde wird die Abschaffung der Praxisgebühr inzwischen von einer großen Mehrheit befürwortet. Und dies entspricht nicht nur dem Wunsch der Patienten, auch viele behandelnde Ärzte sind ihre Funktion als Inkassounternehmen der Krankenkassen inzwischen leid.

Doch laut Koalitonsvereinbarung von regierender CDU/CSU und FDP soll eben diese Praxisgebühr im Zuge der bevorstehenden Gesundheitsreform im Jahr 2011 abgeschafft werden. Dies soll soweit die gute Nachricht darstellen.

Doch angesichts steigender Gesundheitsausgaben und im Hinblick auf die Erhebung von Zusatzbeiträgen kann man sich wohl leider sicher sein, dass die Abschaffung der Praxisgebühr mit einer Umwälzung der Kosten auf andere Systeme aufgefangen wird. Es erscheint unvorstellbar, dass diese Gebühr einfach ersatzlos gestrichen wird.

Dienstag, 23. Februar 2010

Stromkosten senken und Geld sparen

Wer in laufendem Bezug von Leistungen nach dem SGB II (Alg2) steht, kennt die Situation. Die ohnehin knapp bemessenen Regelleistungen beinhalten auch die laufenden Stromkosten. Doch die Anpassung der Regelleistungen kommt schon lange nicht mehr mit der allgemeinen Preissteigerung mit.

Gerade die Entwicklung der Strompreise sorgt dafür, dass immer mehr Familien in Not kommen und nicht mehr wissen, wie sie von dem wenigen Geld noch die hohen Stromkosten begleichen sollen.

Strompreise vergleichen

Wer in der selben Situation steckt, dem sollte ein Vergleich der Stromversorger um so wichtiger sein. Hierdurch lassen sich unter Umständen einige Euro sparen, die anderweitig dringend benötigt werden.
Stromkosten lassen sich durch einen Anbieterwechsel massiv senken, so dass unter Umständen zumindest eine gewisse finanzielle Entlastung erzielt werden kann.

Montag, 1. Februar 2010

Leidiges Thema Kindergelderhöhung - Anrechnung auf Alg 2

Und wieder einmal das alte und leidige Thema: Erhöhung des Kindergeldes!

Wie sicherlich allseits bekannt ist, wurde das Kindergeld zum 01.01.2010 erhöht. Alle Kindergeldberechtigten erhalten somit ab dem Jahr 2010 mehr Kindergeld. Aber erhalten die Bezieher von Arbeitslosengeld 2 (Alg 2) dadurch ebenfalls mehr Geld und profitieren sie von dieser höheren Zahlung?

Nein, natürlich nicht, warum denn auch? Sicherlich wird wiederrum argumentiert, dass es ja die immer wiederkehrende Erhöhung der Regelleistung gibt, die den Kostenexplosionen Rechnung tragen soll.

Jedoch sollte hier mal darauf hingewiesen werden, dass insbesondere die Regelleistungen für Kinder (ungeachtet des noch ausstehenden Urteils des Bundesverfassungsgerichtes) mit Sicherheit in ihrer geringen Höhe durch nichts zu rechtfertigen ist.
Insofern kann diese argumentative Haltung schon getrost beiseite geschoben werden.

Es ist und bleibt wie immer, die Kindergelderhöhung sollte AUSNAHMSLOS allen Kindern zugute kommen, ungeachtet ob sich diese nun im Leistungsbezug befinden oder nicht.

Denn auch wenn es noch nicht alle wirklich verstanden haben, aber die Kinder sind die Zukunft dieses Landes. Und da sollte man keinerlei Unterschiede machen, aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie nun stammen oder nicht.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Mehr Geld für Kinder - das Schulstarterpaket

Nun ist es also endlich soweit, es soll mehr Geld für Kinder geben. Alle Alg2-Empfänger erhalten Ende Juli eine zusätzliche Zahlung.

Doch bevor nun Euphorie aufkeimt, es handelt sich lediglich um eine Einmalzahlung für Schüler, um die Anschaffung von Schulmaterial zu erleichtern. Ein guter Ansatz, aber wohl nur die halbe Miete, da Kinderarmut noch immer ein prekäres Problem darstellt.

Das Schulstarterpaket im Einzelnen:

Anspruch haben demnach alle Schüler die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und eine allgemeine oder berufsbegleitende Schule besuchen. Ferner muss ein im Haushalt lebender Elternteil Leistungen nach dem SGB II (Alg2) beziehen.
Die Höhe der Einmalzahlung beträgt 100,00 EUR und wird mit den Leistungen für August (also Ende Juli) ausbezahlt.

Auch Kinder mit Anspruch auf Kindergeldzuschlag (ohne "Hartz4-Anspruch") erhalten diese Einmalzahlung, diese wird dann jedoch direkt von der Kindergeldkasse ausbezahlt.

Bei beiden Varianten soll eine Antragstellung nicht notwendig sein. Dennoch heißt es aus allgemeiner Erfahrung, die nächste Zahlung (Alg2 oder Kindergeld) genau auf die Höhe zu prüfen, um sich Nachteile zu ersparen.

Nun sei gesagt, dass der Ansatz mit Sicherheit kein schlechter ist. Dennoch stellt sich für jeden die Frage, ob damit der Armut Genüge getan wurde. Davon kann wohl kaum die Rede sein. Denn jeder der Kinder hat (ob mit Alg2-Anspruch oder ohne) kann aus eigener Erfahrung berichten, was Kinder tatsächlich benötigen, wie hoch der finanzielle Aufwand für diese ist und wie wichtig eine solide finanzielle Situation für die Entwicklung der Kinder ist.

Insofern ist eine weitere Verbesserung in Bezug auf Kinder weiterhin erforderlich!